Burg Brandenstein

Burg Brandenstein, 36381 Schlüchtern - Tel. 06661 3888 oder info@burg-brandenstein.de

- Apfelbütenfest zum Muttertag 11. & 12. Mai 2024 »

Author: Uwe Kretschmann

Workshop histor. Zaunflechten

Am Samstag, den 16. April ´22 von 11.00 bis 15.00 können wir gemeinsam erleben wie verschiedene Flechtzäune nach historischen Vorbildern erstellt werden können.
Mit vor Ort vorhandenenen Ruten werden an unterschiedlichen Zaunbaustellen die Prinzipien und Einsatzmöglichkeiten eines Flechtzaunes aufgezeigt. Nach einer theoretischen Einweisung wird einzeln oder zu zweit an den verschiedenen Orten in Hof und Garten gearbeitet. Abschließend werden alle Objekt zusammen begangen und noch einmal abschließend Bauweisen und Einsatzmöglichkeiten  besprochen.
Während des Workshops ist die Versorgung mit Getränken inkludiert.
Möglichtst Arbeitshandschuhe und eine Gartenschere mitbringen.

Um Anmeldung wird gebeten. Kosten: 25,- -€ / Person.


Burg Brandenstein Teil des Kulturwanderweg SLÜ – Hutten

Am 1.8. 2021 ab 10.00 Uhr wird der neue Kulturwanderweg „Schlüchtern – Hutten“ des Archäologischen Spessart-Projektes offiziell eröffnet.

Unter der Leitung von Dr. Gerrit Himmelsbach, Aschaffenburg, wurde seit 2019 in einer freien Arbeitsgruppe im Schlüchterner Ortsteil Hutten an Idee und Ausführung des Projektes „gebastelt“. Besondere Sehenswürdigkeiten der Gemarkung Hutten und von Teilen der Elmer Gemarkung wurden ausgewählt und in einem 11 km langen Rundweg zusammen gefasst. Angefügt wurde auch noch ein kurzer Stichweg zu einem Aussichtspunkt auf dem Landrücken von dem den Besucher eine großartige „Aussicht in alle Himmelsrichtungen“ erwartet. Weg-Stationen sind etwa die ehmalige Braunkohlegrube im Seumerts, das alte Elmer Zementwerk mit seinem schon lange stillgelegtem Kalksteinbruch, die „engste Eisenbahnkurve Deutschlands“ mit der Aussicht auf den ehemals so bedeutenden Elmer Bahnhof, der Ebertsberg mit Tunnelportalen und blütenreichen Halbtrockenrasen, die Burg Brandenstein, die Wüstung Escherts und das ehemalige Feriendorf Heiligenborn mit Schwimmbad, Campingplatz und Gastronomie im Berg-Restaurant. Hier sind jeweils großformatige Tafeln mit informativen Texten und Bildern zufinden.                                             Viel Spaß beim Wandern!!!


Adventsbäume und African-Gin

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Gemütliches Beisammensein der Weihnachtsbaumkäufer.

Wie alle Jahre findet im Burghof am 3. Adventswochenende wieder der nun schon traditionelle Weihnachtbaumverkauf statt.

Für alle die einen Spaziergang in der winterlichen Natur gemütlich ausklingen lassen wollen.

Mit diesem gemütlichen Beisammensein werden wir die Veranstaltungssaison 2019 dann abschließen und in die Winterpause gehen.

Angeboten werden frischgeschlagene Nordmanntannen zwischen 1,50 m und 3 m.

Die Lagerfeuer unterm großen Zelt werden Samstag, den 14. und Sonntag, den 15. Dezember gegen 11.00 Uhr entzündet. Auch im gemütlichen Jagdschuppen wird kräftig eingeheizt. Die Brandensteiner Apfelbratwürste kuscheln sich auf den heißen Grill und heißer Apfelsaft – mit oder ohne “Schuss” Obstler – wartet auf durstige Kehlen.

Diese Jahr wird die Veranstaltung von einem ganz besonderen Event eingerahmt: Am Samstag und Sonntag, jeweils ab 14.00 Uhr, kann man im Rahmen eines Workshops seinen eigenen „African-Gin“ destilieren.

Gemeinsam mit Master-Destiller und Burgvogt Uwe Kretschmann legen die Teilnehmer afrikanische Kräuter in Alkohol ein und destilieren sie danach. Während des Workshops erläutert Gin-Experte Markus Giesbert die Welt afrikanischer Gin-Sorten. Er erklärt alles über handwerklich hergestellten Gin aus Südafrika und Namibia und hat Kostproben im Gepäck.

Der Clou am Samstag und am Sonntag:: Ihr Gin wandert dann zusammen mit weiteren afrikanischen Gins in eine für African Spirits limitierte Geschenkbox. Damit halten Sie dann ein Weihnachtsgeschenk in den Händen, mit dem Sie einem Gin-Liebhaber todsicher erfreuen und riesig überraschen werden. Wer das Besondere liebt, wird hier garantiert nicht enttäuscht.

Zusätzlich werden die Teilnehmer mit Apfelbratwurst und selbstgebrautem Bier versorgt.

Anmeldungen zu den Workshops erbeten unter Tel. 0178 2 09 39 33 oder 06661 38 88

Geöffnet ist die Veranstaltung bis es richtig dunkel geworden ist.

 


„Herrliches Hessen: Schlüchtern und der Bergwinkel“ und läuft am Dienstag, 25.6.2019 um 20.15 Uhr im hr-Fernsehen!

Am Dienstag, den 25.Juni 2019 ab 20.15 Uhr läuft ein kurzweiliger Beitrag des Hessischen Fernsehens über Attraktionen des „Bergwinkels“ um Schlüchtern. Die Burg Brandenstein spielt wieder als Veranstaltungsort eine Rolle: Die Dreharbeiten begleiteten einen halben Tag lang die Prozesse, die zum Brauen eines rustikalen Burg-Bieres notwendig sind……

Es sind aber auch Impressionen der frühlingshaften Burg und der Gärten zu sehen sowie Gespräche mit dem Burgherren Dr. Constantin von Brandenstein und dem Burgvogt Uwe Kretschmann. Außerdem werden die blühenden Orchideen am Nachbarberg in Szene gesetzt……

Der Beitrag ist weiterhin in der Mediathek des HR unter „Herrliches Hessen“ – „Bergwinkel……“ verfügbar!


Zusammenfassung zum Vortrag „Dem Landfrieden ist nicht zu trauen“ Die Fehde des Mangold von Eberstein zum Brandenstein gegen die Reichsstadt Nürnber 1519

Dem Landfrieden ist nicht zu trauen“  Die Fehde des Mangold von Eberstein zum Brandenstein gegen die Reichsstadt Nürnberg 1519

Zu einem Vortrag der besonderen Art lud am Dienstag, den 04. Juni der Heimat- und Geschichtsverein „Bergwinkel“ e.V. Schlüchtern in den Gewölbekeller der Burg Brandenstein ein.

Referent war Herr Dipl.-Hist.Univ. Bodo von Eberstein, ein Verwandter des hier vor genau 500 Jahren wirkenden Mangolds von Eberstein. Deren Großväter – immerhin vor 15. Generationen (!) – waren Brüder gewesen.

Herr von Eberstein hat seine Diplomarbeit über eben diese Auseinandersetzung zwischen der Familie von Eberstein und der Reichsstadt Nürnberg verfasst und ist seit über einem Jahrzehnt Vorsitzender des von Eberstein´schen Familienverbandes.

Im ersten Teil der Ausführungen zu denen sich fast 40 interessierte Zuhörer eingefunden hatten zeigte der Referent auf, das die“Fehde“ ein über Generationen übliches Rechtsinstrument des Adels gewesen war und eigentlich 1495 auf dem Reichstag zum Worms endgültig verboten werden sollte. Aber dem damals neu eingeführten Reichskammergericht standen zu viele Widrigkeiten entgegen, um die eingehenden Klagen für alle Seiten zufriedenstellend bearbeiten, entscheiden und vor allem die Urteile auch durchsetzen zu können. Wegen dieser Rechtsunsicherheit erscheint zu Beginn des 16. Jahrhunderts noch einmal eine Flut von Fehdeansagen u.a. von dadurch prominent gewordenen Rittern wie Götz von Berlichingen, Franz von Sickingen und eben auch Mangold von Eberstein.

In der Romantik erscheint dann später der Begriff vom „Raubrittertum“, der impliziert das im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit sich Raubritter auf entlegenen Burg festgesetzt hätten, die wahllos raubend, plündernd und gar mordend durch die Lande zogen, einzig um des Profits willen.

Gewalt im Rahmen einer ordentlichen Fehde zur Durchsetzung eigener Rechtsansprüche einzusetzen galt aber durchaus als selbstverständlich, hatte doch gerade der Ritterstand als unter Waffen stehend ein Gewaltmonopol inne gehabt.

Im Laufe der Zeit erlöschen dann aber die Fehdeaktivitäten und die Gerichtsbarkeiten des Reiches und vor allem der weltlichen und geistlichen Territorialherren versuchen den Rechtsansprüchen der streitenden Parteien gerecht zu werden.

Im zweiten Teil der Ausführungen ging es dann um den konkreten Verlauf der Ebersteiner Fehde, die eigentlich sogar schon 1516 mit einem Schreiben Mangolds von Eberstein an Nürnberg begann, als er erklärte Schutzherr und Gönner der Nürnberger Witwe Agathe Odheimer und deren Tochter Helena in deren Forderungen an ihre Heimatstadt zu sein. Zur eigentlichen Fehdeerklärung und zu ersten Übergriffen auf Nürnberger Reisende kam es aber erst 1519, also vor genau 500 Jahren.

Sehr plastisch schilderten Auszüge aus Originalschriftstücken des Stadtarchivs Nürnberg die Überfälle auf überwiegend Nürnberger Reisende, die nach Bedrohung und Ausplünderung unter anderem auf die Burg Brandenstein verschleppt wurden, wo sie, teils erst nach Folter, herzerweichende Briefe mit Lösegeldforderungen nach Hause schickten.

Dies geschah – sehr zum Ärger der Stadt Nürnberg – in einer gewissen Regelmäßigkeit und Häufigkeit bis 1522, als dann Mangold von Eberstein vom Reichskammergericht in die Reichsacht getan wurde und Landgraf Georg von Wertheim mit der Einnahme von Burg Brandenstein und der Festnahme des Mangold von Eberstein beauftragt wurde. Im April diesen Jahres wurde die Burg dann kampflos eingenommen, da sich Ritter Mangold bereits kurz vorher auf Burg Steckelberg zu seiner Schwester und seinem Schwager, der Familie von Hutten, abgesetzt hatte.

Noch im selben Jahr fiel Mangold von Eberstein in Kämpfen Franz´von Sickingen vor der Stadt St. Wendel. Rechtlich beendet wurde die Fehde aber erst 1534 durch einen Schiedsspruch des Reichskammergericht.

Die Vorgänge um die Ebersteiner Fehde sind somit ein hervorragend dokumentiertes Zeugnis für die regionalen wie auch landesweiten Verhältnisse in den frühen Jahren des 16. Jahrhunderts.


Rum- Tasting & Workshop am 30. März 2019

Neu!!!! Am Samstag, den 30. März werden wir uns erstmals mit dem Thema „Rum“ beschaftigen! Zwischen 15.00 und 17.30 Uhr wollen wir gemeinsam in die Produktion eines echten Rums einsteigen: nach der Erklärung und Probieren des Ausgansstoffes Zockerrohrmelasse wird ein vergorener Ansatz in die Destille gefüllt und ausdestilliert. Wir sind gespannt wie sich die intensiven Aromen der Melasse im ersten Brand ausprägen werden.Erst nach einem 2. Brand kann das nun gewonnene Hochprozentige in ein Fässchen zur Reife eingelagert werden

Währendessen gibt es mit Tomek gemütlich am Lagerfeuer fünf verschiedene karibische Rum zu verkosten, besprechen und genießen…….

Kosten für alles inkl. weiterer Getränke und Bratwurst vom Grill   50,– € – nur Workshop, also ohne Tasting 20,– €

Whisky – Tasting & Workshop am 25. Mai 2019

Samstag, den 25.Mai 2019
Beginn: 15.00 – ca. 20.30 Uhr

Am diesem Samstag Nachmittag wird der ehemalige Brennmeister der schottischen Highland-Brennerei Glengoyne, Ronald Palmer in einem Tasting durch die Welt hochwertiger schottischer Whiskys führen.

Das Besondere der Veranstaltung ist, dass die wichtigsten Produktionsschritte der Herstellung eines traditionellen Single-malt Whiskys im rustikalen Burghof als Workshop zum unmittelbaren Erleben demonstriert werden.

In einem 2017 zum ersten Mal benutzten Räucherofen wird ein Teil des eingesetzten Malzes zu Rauch-Malz weiter veredelt. In der Waschkesselbrauerei wird begleitend ein dunkles Bier gebraut. Parallel dazu wird in einer Kupferdestille ein fertig vergorener Ansatz zu einem Raubrand destilliert.

Kosten: 65,– € pro Person

inkl. Tasting, Workshop und Verköstigung mit Brandensteiner Apfelbratwurst vom Grill, Burgbier, alkoholfreien Getränken

Kosten für Begleitpersonen, also ohne Tasting: 25,– €

Information & verbindliche Anmeldung bei Burgvogt Uwe Kretschmann unter Tel. 06661 3888 oder info@burg-brandenstein.de


Neue Zicklein im Stall

Seit Anfang des Jahres sind schon vier gesunde Zicklein zur Welt gekommen.

Schon flitzen sie gemeinsam durch den Stall, klettern auf den Schafen herum und probieren auch schon mal die ersten Heuhalme. Aber noch wird auch viel geschlafen und zusammen in einem Versteck gekuschelt.

Es sind ein weißes, ein schwarzes und zwei grau-braune Tiere. Schon fangen bei allen die Hörnchen an zu wachsen.


Entenküken im Winter

Nur „Drake“ überlebte die gelegentlichen Fuchsattacken bis er Anfang Oktober 2016 an Altersschwäche verstarb.

Niemand hätte gedacht, dass seine neue Gesellschafterin „Jing“ (Schwester „Yang“ fiel schon letztes Jahr einem Fuchs zum Opfer) noch so spät im Jahr 10 gesunde Küken ausbrüten würde. Bisher haben sich die Kleinen hervorragend entwickelt und beobachten jeden Besucher auf dem Hof mit großer Aufmerksamkeit.

Nach drei Monaten gibt es Neuigkeiten: Mutter „Jing“ wurde schon am 01.01.vermutlich von einem Fuchs entführt. Ein Elektrozaun sichert die Jungtiere seither vor weiteren Kletterversuchen hunriger Tiere. Der starke Dauerfrost hat aber auch zu weiteren Opfer unter den Jungtieren geführt, denn die regelmäßige Versorgung mit viel frischem Wasser ist sehr aufwendig. Den übrigen Tieren geht es aber gut. Erste Flugversuche sind durchaus erfolgversprechend.