Veranstaltungen

Schluklassen & Kindergärten

Schon seit Jahrzehnten besuchen Schulklassen und auch Kindergärten aus dem Umland im Rahmen von Wander- oder Ausflugstagen die Burg und das informative Holzgerätemuseum, wo sie altersgerecht durch die Sammlung begleitet werden. Hier sind altertümliche, aber auch durchaus findige und raffinierte Gegenstände und Werkzuge zu entdecken, die helfen können ein Bild über die früheren Lebenswelten der Menschen in unserer ländlichen Region entstehen zu lassen.

Die Schüler müssen unter Anleitung versuchen ausgewählte Gerätschaften zu bestimmen und deren Funktion zu erklären. So manches „Rätselgerät“ stellt aber eine schwer zu knackende „Nuss“ dar, aber letztlich können gemeinschaftlich doch alle Fragen gelöst werden!

Natürlich gibt es auch unterrichtsbegleitende Führungen und Aktionen zum Thema „Mittelalter“ mit Ausführungen zur Baugeschichte der Burg und dem Burgleben im Allgemeinen. Spielerisch können frühere Fertigkeiten beim amüsanten „Ritterturnier“ geübt werden. Hier geht es dann um Lanzenstechen, Hufeisenwerfen, Schubkarrenslalom oder Bogen- und Armbrustschießen. Auch die landschaftskundliche „Schatzsuche“ durch die abwechslungsreiche Umgebung der Burg ist sehr lehrreich.

Im Außenbereich haben sich in den letzten Jahren vielfältige weitere Betätigungsfelder aufgetan. Eine emsige Ziegenherde mit vielen Zicklein zieht weidend über den Südhang und freut sich immer wieder über die Begleitung von Kindern, denn meistens wird dann zur Demonstration  auch Laub von Hecken oder Kopfbäumen geschnitten, was die Tiere besonders gerne fressen. Ganz fremd erscheint den Kindern heute, dass noch vor einigen Jahrzehnten gerade Kinder und Jugendliche mit dem Hüten von Ziegen betraut waren und ihre Schulaufgaben oft in Feld, Wald oder Wiese verrichten mussten!

Auch beim morgendlichen Melken vor dem Stall kann gerne teilgenommen werden.

Weitere im Rahmen der Museumsarbeit angebotene Projekte sind etwa das Brotbacken im altertümlichen Lehmbackofen, wozu die Kinder neben Brennreisig sammeln auch den Teig kneten die Laibe formen und beim Einschießen in den heißen Ofen helfen müssen. Als Lohn der Arbeit winkt nach der Backzeit frisches, noch warmes Brot zum Essen.

Gut damit kombinieren lässt sich hiermit das Herstellen von Butter aus Rahm, der lange mit einem alten Butterrührer bewegt werden muss, bis sich endlich die frische Butter von der Buttermilch trennt. Selbstgemachte Butter auf frischem Brot lässt kaum noch Wünsche offen......

Etwas handfester geht es dann beim Bau von Flechtzäunen zu, die auf der Burg immer wieder repariert oder erneuert werden müssen. Es werden Pfähle eingeschlagen, Latten vernagelt, Ruten verflochten und die Kinder lernen, wie sich gemeinsam aus vielen kleinen Teilen ein fertiges, brauchbares Werkstück herstellen lässt.

Im Herbst beteiligen sich auch immer wieder Kinder im Rahmen des Apfelsaft-Projektes an der Apfelernte, es muss geschüttelt und aufgelesen und die Körbe zum Fahrzeug getragen werden. Auch hier lernen die Kinder schnell, dass gemeinsam doch beachtliche Leistungen zu erzielen sind. Haben wir doch schon mit einer Klasse in weniger als 2 Stunden mehr als eine Tonne Äpfel gelesen und transportfertig machen können. Die Gruppen erhalten nach der Verarbeitung der Kelteräpfel dann einen Anteil an fertig abgefülltem Brandensteiner Bio-Apfelsaft in Flaschen.

Ebenso eindrucksvoll ist das Keltern von selbst gesammelten Äpfeln mit altertümlichen Handgeräten. Erst nach dem Waschen und Mahlen der Äpfel kann der leckere, frische Saft in einer Spindelpresse ausgepresst und anschließend verkostet werden.

Im Zauberwald hinter der Burg haben Kinder im Laufe der Jahre schon unzählige kleinere und größere Kunstwerke aus Naturmaterialien hinterlassen. Der kreative Umgang mit selbst gesammelten Materialien schult vor allem handwerkliche aber auch ästhetische Kompetenzen.
Klang- und Windspiele, allerlei seltsame Kreaturen, wie etwa Baumschlangen, kleine Hüttchen oder große Spinnennetze aus Bindfäden sind schon entstanden.

Termine und Preise auf Anfrage

Auch lässt sich anhand des „Gehölzlehrpfades“ wunderbar die Vielfalt der heimischen Vegetation darlegen, etwa anhand einer Baum-Ralley, bei der unterschiedliche Gehölzarten aufgespürt und bestimmt werden können. Ganz nah der Burg sind gut 20 Baumarten und ebenso viele strauchförmig wachsende Gehölze feststellbar.

Für Schüler ab der 10. Klasse ist das Bierbrauen auch eine interessante Gelegenheit in den Unterricht auch einmal praktische, anschauliche Anwendungen einfließen zu lassen. Gerne kann während des Seminars auf die biochemischen Vorgänge bei den einzelnen Arbeitsschritten - von der Malzherstellung bis zur Gärung - näher eingegangen werden.

Abschluss- und Einschulungsfeiern / Klassen- und Kurstreffen
Natürlich können auch die zum Teil überdachten Sitzgelegenheiten im Burghof flexibel für Veranstaltungen  - auch gemeinsam mit den Eltern – genutzt werden. Verfügbar sind auch mehrere Kochstellen über offenem Feuer sowie ein rustikaler Holzkohlegrill. Gerne liefern wir auch eine fertige Verköstigung, von einer Kaffee-Tafel mit Blechkuchen bis zu Gegrilltem oder deftigen Eintöpfen mit oder ohne Fleisch / Wurst.

Auch die Versorgung mit Getränken, etwa dem hauseigenen Brandensteiner Bio-Apfelsaft oder frisch gebrühten Kaffee stellen wir gerne sicher.

Für Gruppen bis 20 Person kommt auch der beheizbare „Jagdschuppen“ als gemütlicher Rast- oder Aufenthaltsort in Frage.

Sie erreichen uns unter: (06661) 3888
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Ansprechpartner

Burgvogt
Uwe Kretschmann

Burgherr
Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin

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