Burg Brandenstein

Burg Brandenstein, 36381 Schlüchtern - Tel. 06661 3888 oder info@burg-brandenstein.de

- Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 10. September - Mehr hier...

Historie

Die im Besitz der Familie von Brandenstein-Zeppelin befindliche über 750 Jahre alte Anlage liegt auf einem Bergsporn aus Muschelkalk etwas abseits des Kinzigtales oberhalb von Schlüchtern.

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Inmitten artenreicher Laubmischwälder gelegen öffnet sich der Blick vom Burgberg über die Ausläufer von Rhön und Spessart. Auch der Vogelsberg nähert sich mit seinen Ausläufern von Nordwesten, weswegen das Gebiet um Schlüchtern auch „Bergwinkel“ genannt wird.

Auf der Burg wuchs unter anderem Ottilie von Eberstein auf, die Mutter des berühmten Dichters und Humanisten Ulrich von Hutten, der 1488 auf der Nachbarburg Steckelberg geboren wurde.

Die 1522 im Zuge der „Ebersteiner Fehde“zerstörte mittelalterliche Wehranlage wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als schlossähnlicher Renaissance-Komplex wieder aufgebaut.

Im Jahre 1895 kaufte die Familie von Brandenstein die Burg, betrieb Waldwirtschaft und legte eine großflächige Obstplantage an, die heute als naturnahe Streuobstfläche vor allem zur Herstellung des Brandensteiner Bio-Apfelsaftes genutzt wird.

brandenstein-2-redDer Burghof ist öffentlich zugänglich und wird für allerlei interessante und originelle Veranstaltungen genutzt. Nach Vereinbarung werden Führungen zu den Themen „Burggeschichte“, „Holzgerätemuseum“, „Japanische Siebold-Sammlung“ sowie „Garten und Landschaft“ angeboten.

Unter dem Titel „Historisches Leben, Arbeit und Genießen auf Burg Brandenstein“ bietet der Burgvogt Uwe Kretschmann Workshops zu historischen Handwerkstätigkeiten, wie etwa Bierbrauen, Schnapsbrennen, Zaunflechten oder Ziegenhaltung sowie rustikale Feierlichkeiten vom Betriebsausflug bis zum Kindergeburtstag an.

Beim „Raubritter-Seminar“ können Gruppen mit viel Spaß sich bei altertümlichen Übungen wie Lanzenstechen oder Hufeisenwerfen messen.